Segeln Scheinbar waren wir sehr ungeduldig: Am Montag standen wir schon um halb sieben Uhr auf...das passte den Leitern gar nicht! Um 8 Uhr 45 mussten wir am Strand sein und auf den Segellehrer warten, der kam aber etwa eine Viertelstunde zu spät. Zuerst hatten wir eine halbe Stunde lang Theorie, danach mussten wir das Segelboot selber zusammensetzen. Dafür mussten wir alle Teile an den Steg hinuntertragen: Als wir es fertig zusammengesetzt hatten zeigte die leiter (Giovanni) jedem einzelnen wie man das Segelboot lenkt. Wir mussten immer zu zweit in einem Boot fahren. Der Segellehrer gab uns verschiedene Aufgaben, zum Beispiel um zwei Bojen herumsegeln und eine Acht ( ƒ ) fahren. Dann am Nachmittag mussten wir das Boot kentern lassen und es dann wieder aufrichten. Da es nur wenig Wind hatte, war es gar nicht einmal so einfach, das Boot zum Kentern zu bringen. Das Aufrichten war leichter als man glaubt: Das Schwert wird so weit aus dem Boot gezogen wie man nur kann und dann lehnt man mit dem Körpergewicht darauf, damit sich das Segelschiff langsam wieder aufrichtet. Leider hatte es am Montagnachmittag nicht mehr viel Wind und wir kamen fast nicht vom Fleck. Da gab uns der Segellehrer einen Tipp: Wir mussten vorne auf das Boot stehen und uns hin und her bewegen, damit das Boot sich wie eine Schlange vorwärts bewegt. So schaukelten wir in den Hafen zurück.






|
Am Freitag war das grosse FINALE, es gab super viel Wind und das Wasser war eiskalt. Andi und Dani flogen die ganze Zeit ins Wasser weil sie zu viel Gewichtsunterschied hatten.
Fast alle ausser Simon und Bojan flogen ins kalte Wasser. Die leichten Boote kippten im frischen Wind nun recht rasch um - am Montag war es wohl zu leicht gewesen! |
| Mit der Zeit wurde es allen zu krass und in den kalten Kleidern begann man zu frieren; so beschlossen wir, in den Hafen zurück zu segeln und die Boote zu verstauen. Unser Segellehrer - Giovanni - hatte viel zu tun, um alle wieder in den Hafen zurück zu bringen! Wir fanden es sehr toll und würden es alle wieder machen, wenn das Wasser eine noch angenehmere Temperatur hätte.
|